Pablo Mellar-Fernandez

„Was ist ein interkulturelles Festival? Braucht da jeder einen „Migrationsvordergrund“? Wirkt sich das irgendwie auf die gezeigte Kunst aus? Oder kann das weg? Durch die Auswahl der Stücke setzt man sich nicht zuletzt auch mit der eigenen Migrationsgeschichte auseinander – wo sie Einfluss auf das eigene Leben hat und wo eben nicht…“
Beruf: Personalentwickler
Herkunft: Deutschland und Spanien

Meryem Polat

„Ich denke, dass jeder Mensch eine Geschichte zu erzählen hat. Kunst ermöglicht uns, Dinge sichtbar zu machen und der Welt diese Geschichten zu erzählen. Der persische Dichter Rumi sagte sinngemäß, dass jeder Mensch ein Universum in sich trägt. Und wenn man es so betrachtet, ist Made in Stuttgart eine Zusammenkunft vieler einzelner wertvoller Universen, in die uns Einblick gewährt wird, um so einander kennenzulernen und zu verstehen.“

Beruf: Projektmanagerin
Herkunft: Stuttgarterin mit türkisch-kurdischen Wurzen

Leena Ann Kozhuppakalam

„Egal ob Musik, Film, Theater oder Literatur: Kunst führt Menschen aufeinander zu, bringt sie in Kontakt und ermöglicht einen Zugang zum (zunächst) Fremden. Vor allem schafft sie eine gemeinsame Sprache. Made in Stuttgart ist eine großartige Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt Stuttgarts zu erleben. Ich freue mich, als Jurymitglied Teil dieses interkulturellen Festivals zu sein, das Raum für die verschiedensten Facetten von Kunst und Kultur bietet.“

Beruf: Pressereferentin
Herkunft: Indien

Kinga von Gyökössy-Rudersdorf

„Seitdem ich ein politischer Mensch bin, versuche ich, eine Brücke zu sein. Eine Brücke zwischen Organisationen, Menschen und Nationalitäten. Um dabei zu helfen, eine bessere und gerechtere Welt zu erschaffen. Die Mitarbeit in diesem Projekt – das Aussuchen, Anschauen, Erleben und Mitgestalten – war eine wunderschöne Möglichkeit, dies zu verwirklichen. Sollen die, die es in Zukunft erleben dürfen, sich genauso glücklich fühlen wie ich.“

Beruf: Rentnerin und Frauenrechtlerin
Herkunft: Ungarn

Hosnijah Mehr

„Kunst ist in meinen Augen wie ein Feuer: Sie entfacht in jedem, der sie spürt, eine Leidenschaft. Sie entflammt Potenziale, die wir seit jeher in uns tragen. Die Kunst ist eine Quelle, mit der man Großes bewegen kann. Unser Festival macht es möglich, mit den Bürger*innen Stuttgarts auf eben diese kunstvolle Art und Weise in Kontakt zu treten.“

Beruf: Studentin
Herkunft: Stuttgarterin mit afghanischen Wurzeln

Elena Oehrlich

„In diesem Festival treffen Menschen verschiedener Herkunft in Kultureinrichtungen dieser Stadt aufeinander. Diese Vielfältigkeit schlägt sich auch in der Festivalorganisation nieder: Als Jury durften wir nicht nur die Programmplanung übernehmen, sondern konnten auch mit den unterschiedlichsten Leuten diskutieren. Zu erleben, wie ein so bereichernder und herzlicher Austausch möglich ist, macht Lust auf eine Festivalwoche des offenen Diskurses und der neuen Anstöße.“

Beruf: Schülerin
Herkunft: Deutschland

Birgit Beutler

„Kunst und Musik verbindet alle Menschen auf der Welt – ohne viele Worte. Mir hat die Idee gefallen, mit anderen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen ein breit gefächertes Programm auf die Beine zu stellen. Ich fand das Konzept super, dass Menschen, die nicht direkt aus dem Kulturbetrieb kommen und darin arbeiten, ein Festivalprogramm festlegen können.“

Beruf: Arbeitnehmerin im administrativen Bereich
Herkunft: Deutschland